Aus der Kamera direkt in PicDrop fotografieren

Mit PicDrop ist es möglich, Deine Bilder schon während des Fotografierens oder im Anschluss direkt aus der Kamera zu PicDrop hochzuladen – ohne den Umweg über den PC oder andere Geräte. Das ist vor allem dann praktisch, wenn es Dir um Geschwindigkeit geht, wie bei Sport- oder Eventshootings, oder wenn Dein Kunde beim Shooting nicht persönlich anwesend aber trotzdem live dabei sein möchte. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Dieser Artikel erklärt Dir, wie Du den Upload zu PicDrop technisch umsetzt. Bitte beachte, dass Du für diese Möglichkeit eine Kamera mit der Möglichkeit zum FTP-Upload brauchst. Alle großen Hersteller bieten diese Funktion inzwischen, jedoch ist sie nicht in jedem Model verbaut. Manche Modelle benötigen auch zusätzlich FTP-Geräte oder Akku-Griffe mit eingebauter FTP-Funktion. Bitte erkundige Dich hierzu bei Deinem Fachhändler, lies die Anleitung Deiner Kamera oder frage Google nach den Möglichkeiten Deiner Kamera.

Grundlagen:

PicDrop ist komplett ordnerbasiert. Das ist genau so, wie Du es von den Ordnern auf Deinem Rechner kennst. Diese Ordnerstruktur kannst Du bei PicDrop im Browser aber auch per FTP abrufen. Über genau diesen FTP-Kanal kannst Du mit einem FTP-Programm Ordner anlegen, Bilder hochladen, sie verschieben etc… Das ist praktisch für große Datenmengen oder wenn kein Browser zur Stelle ist.

Vor allem ist es aber auch praktisch, da auch manche Kameras diese FTP-Schnittstelle nutzen. Es gilt also herauszufinden, wie man den FTP-Upload in der eigenen Kamera aktiviert und für den persönlichen PicDrop-Zugang einrichtet. Wir haben Anleitungen für die gängigsten Hersteller aufgeschrieben: Nikon, Canon und Sony. Im Anschluss findest Du noch weitere Tipps zur praktischen Arbeit im Alltag.

Nikon: FTP Upload einrichten

Die Kamera mit Deinem PicDrop verbinden:

  • Öffne die Kameraeinstellungen
  • Wähle den Connection Wizard,
  • Wähle FTP upload
  • Gib “PicDrop” als Netzwerk Profilnamen ein
  • Suche das WLAN, welches Du nutzen willst und gib die Zugangsdaten ein. Wähle “Automatische IP-Adresse” und klicke auf “OK”.
  • Trage Deine FTP-Zugangsdaten ein. Diese findest Du auch jederzeit hier:
    • Art: SFTP
    • Server: ftp.picdrop.de
    • user ID: Dein PicDrop-Nutzername
    • Passwort: Dein PicDrop-Passwort
    • Port 22 bei sFTP, Port 21 bei FTP
  • Gib den Ordnernamen ein, in dem die Bilder landen sollen. Wähle hier niemals die Option “Home Folder”, da Bilder im Home Folder von PicDrop komplett ignoriert und gelöscht werden.
  • Bilder werden danach automatisch zu PicDrop hochgeladen

Canon: FTP Upload einrichten

´Eine Anleitung für Canon-Kameras folgt in Kürze. Bis dahin empfehlen wir dieses sehr gute Video (Englisch):



Sony: FTP Upload einrichten

Unser Freund und Profifotograf Steffen Böttcher beschreibt in seinem Blog sehr gut, wie er Bilder direkt von seiner Kamera zu PicDrop hochlädt. Danke, Steffen!
Eine Anleitung von uns folgt in Kürze.

Weitere Tipps:

  • Erkundige Dich rechtzeitig, ob es am Ort Deines Shootings gutes WLAN gibt und Du dieses nutzen darfst. Deine Kamera muss zum Hochladen stets online sein.
  • Baue alternativ dazu mit Deinem Smartphone oder einem mobilen Hotspot-Gerät ein eigenes WLAN auf, um unabhängiger von Dritten zu sein. Die Wahl des richtigen Geräts und des richtigen Providers ist hier entscheidend und abhängig von Deinem Einsatzort. So sind zwar günstigere Netzbetreiber in Großstädten oft genauso schnell und gut wie teure, jedoch im ländlichen Raum oft nur mit Edge-Geschwindigkeit unterwegs.
  • Buche während eines Shootings die oft günstig angebotenen “24h-unbegrenzt surfen”-Zusatzoptionen der Telekommunikationsanbieter, um mit Deinem Handy einen Hotspot aufzubauen und Deine Bilder ohne Limit hochzuladen. Die Telekom bietet hier z.B. “unbegrenztes Datenvolumen” für 4,95 Euro am Tag an – ein Preis, den Deine Kunden sicher gerne für den Service zahlen.