DSGVO

Muss ich als Fotograf noch etwas wissen?

Ja. Auch Fotografen sind ab dem 25. Mai verpflichtet, sich an die DSGVO zu halten. Zwar wart ihr auch bisher schon im Rahmen der strengen deutschen Gesetze zu vielen Dingen verpflichtet, jedoch kann ab dem 25. Mai eine nicht DSGVO-konforme Datenverarbeitung drakonische Strafen nach sich ziehen.

Gerne würden wir euch hier beraten, aber leider sind wir keine Anwälte, weswegen wir euch bitten, euch für die nötigen Updates eurer Website, Vertragsvorlagen etc. an euren Anwalt oder entsprechend fachlich kompetente Berater zu wenden. Ein erster Schritt für das grobe Verständnis ist hier ganz sicher der Podcast “Uncle Bobcast” von den Hochzeitsfotografen Nils Hasenau und Manuel Gutjahr, die sich mit einem Anwalt zu dem Thema DSGVO-Panik unterhalten haben.

Muss ich eine Auftragsverarbeitung-Vereinbarung abschließen?

Wenn Du persönliche Daten Deiner Kunden mit Hilfe eines Dienstleisters (wie z.B. PicDrop) verarbeitest, handelt es sich dabei um eine Auftragsverarbeitung (früher hieß das dann Auftragsdatenverarbeitung oder ADV; ist aber im Prinzip das gleiche). Diese Auftragsverarbeitung muss vertraglich geregelt werden, was sicherstellt, dass der Dienstleister (also wir) sich an die Regeln der DSGVO hält und den Schutz Deiner Daten (und die Deiner Kunden) auch sicherstellt, wenn er diese wiederum an Dritte weitergibt.

Der Abschluss einer solchen Vereinbarung mit uns ist freiwillig. Das entscheidende Kriterium ist vielmehr, ob Du “personenbezogene Daten” Deiner Kunden (also “Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person […] beziehen”; §4 DSGVO) über PicDrop verarbeitest. Nach Einschätzung einiger Experten könnten unter diesen Begriff bereits Portraitfotos fallen. Je nach Art Deiner Arbeit muss das jedoch nicht sein. Entscheidend ist immer der konkrete Einzelfall. Um herauszufinden, ob das auf Deine Arbeit zutrifft, wende Dich bitte direkt an Deinen Anwalt oder Deinen Fotografenverband.

So oder so gilt: Es kann nicht schaden, eine Auftragsverarbeitung-Vereinbarung mit uns abzuschließen.

Ich habe eine allgemeine Frage zur DSGVO

Am 25. Mai tritt in der EU die Datenschutzgrundverordnung, kurz “DSGVO”, in Kraft. Diese vereinheitlicht das strenge Datenschutzrecht aller europäischen Staaten und sorgt somit für einen noch besseren und wirksameren Schutz eurer Daten sowie der Daten eurer Kunden.

Was ändert sich mit der DSGVO?

Eigentlich ändert sich nicht viel. Die deutsche Gesetzgebung zum Thema Datenschutz war bereits bisher sehr streng, sodass die Änderungen eher in den Details liegen. Der Schutz Deiner Daten ist uns auch schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen, in das wir viel Geld und Mühe investieren. So unterliegen Deine Fotos bei PicDrop automatisch der deutschen Rechtsprechung und dem deutschen Datenschutz.

Was ändert sich für mich?

Die Änderungen für Dich lassen sich in zwei Bereiche unterteilen: Der erste Bereich betrifft Deinen Account bei PicDrop. Hier wird sich nicht viel ändern. Wir werden spätestens zum Inkrafttreten der DSGVO unsere Datenschutzbestimmungen überarbeitet haben und euch rechtzeitig darüber informieren. Da Deine Rechte als Kunde mit der DSGVO deutlich gestärkt werden, geschieht dies nur zu Deinem Vorteil.

Daten weitergeben? Muss das sein?

Ein Beispiel: Um einen Newsletter zu versenden oder Geld für die monatlichen Beiträge von Deinem Konto abbuchen zu können, nutzen wir wie jede andere Website verschiedene, seriöse und zuverlässige Dienstleister, die uns dabei unterstützen. Wir wählen diese Dienstleister sorgfältig aus und stellen über Verträge sicher, dass Deine Daten auch dort sicher sind und alle Beteiligten sich an die hohen gesetzlichen Datenschutzstandards halten.

Im Rahmen der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung listen wir die Dienstleister, mit denen wir zusammenarbeiten, genau auf und halten Dich bei Änderungen auf dem Laufenden.